“Tragisches Erdbeben in Marokko: Unfassbare Zerstörung und heldenhafte Rettungsaktionen – Was jetzt alle wissen müssen!”

Bei einem verheerenden Erdbeben im Südwesten Marokkos wurden nach Informationen des Innenministeriums unvorstellbare 296 Menschen aus dem Leben gerissen und weitere 153 verletzt. Unsere Herzen sind schwer vor Trauer und Mitleid für die Opfer und ihre Familien.

Die Nachricht traf uns wie ein Schock, als das Innenministerium des nordwestafrikanischen Landes am frühen Morgen die verheerenden Ausmaße dieses tragischen Ereignisses mitteilte. In den dünn besiedelten Gebieten des Atlas-Gebirges, etwa 72 Kilometer südwestlich von Marrakesch, erschütterte ein Erdbeben der Stärke 6,8 die Erde. Doch nicht nur die zerstörerische Kraft des Bebens, sondern auch die Tatsache, dass es das erste derart starke Erdbeben in Marokko seit einem Jahrhundert war, lässt uns innehalten und nachdenken.

Die Berichte des geologischen Dienstes der Vereinigten Staaten (USGS) und des Geofons des Helmholtz-Zentrums Potsdam bestätigten die zerstörerische Wucht dieses Erdbebens. Das Epizentrum, das zunächst irrtümlich nordöstlich von Marrakesch vermutet wurde, lag in einer Tiefe von 18,5 Kilometern. Augenzeugen beschrieben, wie das Beben Panik in Städten wie Marrakesch, Agadir und anderen auslöste, und wie die Menschen in Rabat und Casablanca den Boden bebten spürten.

Besonders in den schwer zugänglichen Bergregionen sind die meisten Opfer zu beklagen. Die Bewohner setzen alles daran, ihre Nachbarn aus den Trümmern ihrer Häuser zu retten. In Asni, einem Bergdorf in der Nähe des Epizentrums, sind die meisten Häuser beschädigt, und die Lage bleibt äußerst besorgniserregend.

In Marrakesch, einer Stadt, die zur UNESCO-Weltkulturerbe gehört, stürzten Gebäude in der historischen Altstadt ein. Menschen, die mit bloßen Händen in den Trümmern graben, warten dringend auf schwere Ausrüstung, um Überlebende zu bergen.

In diesen dunklen Stunden hat Bundeskanzler Olaf Scholz sein tiefstes Mitgefühl ausgedrückt. Seine Worte auf der Plattform X (ehemals Twitter) vermitteln die Trauer, die die Welt in diesem Moment teilt. Bundeskanzler Scholz, der sich derzeit für den G20-Gipfel in der indischen Hauptstadt Neu Delhi aufhält, betonte seine Solidarität mit den Opfern und ihren Angehörigen.

Auch die Europäische Union (EU) hat Marokko in dieser schmerzlichen Zeit ihre Hilfe angeboten. EU-Ratspräsident Charles Michel, der sich ebenfalls in Neu-Delhi befindet, drückte seine tiefe Betroffenheit aus und betonte die Bereitschaft der EU, Marokko in dieser Tragödie beizustehen.

Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Opfern dieses verheerenden Erdbebens und ihren Familien. Wir hoffen, dass die Menschen vor Ort die Unterstützung und Hilfe erhalten, die sie so dringend benötigen. In dieser Zeit der Trauer und des Schocks stehen wir alle zusammen.

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